„ Aktuelles aus Plänitz “

Über die Planungsarbeiten und organisatorischen Aufgaben im Zusammenhang mit dem Projekt der Restaurierung und künftigen Nutzung des denkmalgeschützten Barock-Fachwerk- Ensembles
„Herrenhaus Plänitz“ hinausgehend ist über verschiedene Entwicklungen und Aktionen zum
inhaltlichen Thema des im Aufbau begriffenen „Dokumentations- und Aufarbeitungszentrums
zur Geschichtsepoche 1945 bis 1989“ im Herbnst 2011l zu berichten:

Nach den sogen. „Werkstatt-Ausstellungen“mit eignen Materialien zum Thema „1945 bis 1989“, die in Potsdam, in der Prignitz und in Vorpommernm gezeigt wurden und noch gezeigt werden,
wurden zwei thematische Schwerpunkte gesetzt, deren Darstellungen im provisorisch hergerichteten Ausstellungsraum in Plänitz zu sehen sind – und die bereits Aufmerksamkeit und Interesse bei einer Ereihe von Besuchern erregt haben:

Zum einen sind elf großformatige handgemalte Darstellungen auf Jute-Hängern angebracht, die die verschiedenen Phaasen der Epoche ab 1945 plakativ erfassen: zum Beispiel die Vertribungen, den Neubeginn nach dem Krieg, die Zwangskollektivierung, der Mauerfall 1989.
Das Besondere daran: Die Arbeiten stammen von Schülern des Neustädter Gymnasiums, die unter Anleitung eines kunstsinnigen Fachpädagogen entstanden und die die jeweiligen Ausgangspunkte für Vorträge, Seminare ,Lehrveranstaltungen zum Geschichtsunterricht , oder auch für audiovisuelle Projekte, besonders für Schulen und Bildungsinstitutionen angedacht sind.
Zum anderen belegt eine Ausstellung von SED-Propaganda-Plakaten zur „ Demokratischen Boden- und Industriereform“, um was es den Kommunisten 1945 bis 1949 vor allem ging:
nämlich Verfolgung und Vertreibung der vermeintlichen „Klassenfeinde“ bis hin zur Liquidation.

Aber auch weitere V orhaben illustrieren, daß die inhaltliche Arbeit am Aufbau des Plänitz-Dokumentationszentrums, stndig weitergeht im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten:
Die wissenschaftliche Arbeit zur Thematik der Rechtsentwicklung „Rehabilitierungsgesetze und
Rechtsprechung, insbesondere Neuentwicklungen“ gehört ebenso dazu wie die im Winterhalbjahr 2011/ 2012 vorgesehenen „Plänitzer Kolloquien“ zu geschichtlchen Fragen. Erstes Thema soll die Rolle der bekennenden Kirche im Raum Brandenburg- Havelland-Priginitz vor und während des 2.Weltkrieges sein sowie der Übergang in die Zeit von SBZ und DDR mit der sogen. „Kirche im Sozialismus“ . Fachkundige Mitwirkende wurden für die Treffen bereits gewonnen.
Interessenten am „Plänitz-Projekt“ wenden sich gern an die FRE in Pläntz per Email oder Fax.-
Es ist ohnehin kein Geheimnis, dass die Organisatoren engagierte Förderer und Begleiter suchen!

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht, auch würden Anregungen und evtl. Kritik gern aufgenommen.

Plänitz, im Oktober 2011 -prfrms-