Über FRE
Die Fördergemeinschaft Recht und Eigentum e.V. (FRE) ist ein anerkannter gemeinnütziger Verein, der sich folgenden Vereinszweck auferlegt hat: "Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung über das Grundrecht und die Sozialbindung des Eigentums, sowie die allgemeine Förderung des demokratischen Staatswesens durch das Eintreten für das Grundrecht des Eigentums und das Aufzeigen von dessen Grenzen in Gestalt der Sozialbindung des Eigentums. ..." (§2 Satzung)
Vor 50 Jahren: Abschluss der DDR-Zwangskollektivierung 1960
Erinnerung und Würdigung: Fortwirkende Konsequenzen
Am Freitag, den 23.04.2010 um 17.00 Uhr wird der ARE-Zusammenschluss mit den angeschlossenen Verbänden und Gruppierungen und mit Beteiligung von Betroffenen der Zwangskollektivierung und Opfer in der Landwirtschaft der damaligen DDR dieses folgenreichen Geschehens gedenken. Vor 50 Jahren wurde mit Repression und großer Brutalität die Zwangskollektivierung zum Ende geführt.Die Folgen wirken bis heute nach, wirken in der Agrarstruktur der jungen Länder weiter und sind nun verstärkt herauszuarbeiten.
Frühling in Plänitz 2010
Submitted by webmaster on Di, 04/20/2010 - 07:25Klaus Kemper - Die ostdeutsche Agrarstruktur ist eine Fehlentwicklung
Die deutsche Agrarpolitik ist offenbar fest entschlossen, die ab 1948 von den Regierenden der DDR nach dem Vorbild sowjetischer Kolchose in der Form Landwirtschaftlicher Produktionsgenossenschaften (LPG) erzwungene und nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 mit Unterstützung namhafter Agrarwissenschaftler selbst unter in Kaufnahme gravierender Rechtsbrüche aufrechterhaltene ostdeutsche Agrarstruktur in ihrem Fortbestand zusätzlich abzusichern... (weiter im Anhang)
Ein neuer Abschnitt des Vorhabens hat begonnen
Hier der aktuelle Informations-Flyer "Wurzel-Wandel-Wiederkehr" ...
Denkmalpflegerische Zielstellung Guthaus Plänitz
Im Anhang finden Sie die denkmalpflegerische Zielstellung für das Gutshaus Plänitz mit vielen Informationen und Fotos über das Gut zusammengestellt vom Planungsbüro Dienstleistung Denkmal.
Inhalt
- Historie und Besitzergeschichte
- Grundrissdisposition
- Innenausstattung
- Dokumentation des Bestandes
- Zielstellung für den Umgang mit der Substanz
- Überlegungen zu Zeitschiene/Leitlinie
- Weitere Planung
- Archivalien als Grundlage der denkmalpflegerischen Zielstellung
Prof. Dr. Blum: Das zerstörte zweite Wirtschaftswunder der Neuen Länder: Ein Kollateralschaden der Privatisierung?
Viele Menschen in Deutschland, und diese Gruppe geht über die Vertriebenen hinaus, sind der Überzeugung, daß die Verweigerung der Restitution und damit letztlich auch die Verweigerung von Heimat einen nicht unerheblichen Teil der gegenwärtigen wirtschaftlichen Probleme des Ostens Deutschlands erklären.
Bodenreform-Schwarzbuch von Jürgen Gruhle
Der Autor verschiedener grundlegender Bücher und Veröffentlichungen zu Fragen der Enteignungen und vor allem der DDR-Zwangskollektivierung legt jetzt ein umfangreiches Gesamtwerk zur Geschichte von 1945 bis 1949 vor.
Mehrjährige intensive Recherche-Arbeit ist nun erfolgreich abgeschlossen zu einem ersten Abschluss gebracht worden, der zugleich weitere Vertiefung der Thematik auslösen wird. Jürgen Gruhle stellt Ergebnisse und Erkenntnisse, heraus,die bisher so noch nicht veröffentlicht wurden, korrigiert und ergänzt bisherige Darstellungen und auch viele Zahlen, und wird so zum Kompendium für die Wissenschaft wie alle Interessierten an Zeitzeugnissen und Klarstellungen.Diese umfängliche Arbeit fand statt in engster Zusammenarbeit zum einen mit der Aktionsgemeinschaft Recht und Eigentum (ARE) und zum anderen mit der Fördergemeinschaft Recht und Eigentum (FRE), München, die besonders die wissenschaftliche Aufarbeitung und Dokumentierung der Zeit 1945 bis 1989 und die Gestaltung des Zentrums in Plänitz bei Neustadt/ Dosse vorantreibt.
Vorstellung des Konzepts zur Errichtung und Gestaltung des „Dokumentations- und Aufarbeitungs-Zentrums zur Geschichtsepoche 1945 – 1990“ im früheren Herrenhaus Plänitz
In Plänitz wird voraussichtlich ein Zentrum der Aufarbeitung und Dokumentation entstehen, das zugleich einen Museumsteil für Ausstellungen und Archive enthalten soll. Der Standort soll zudem als Begegnungsstätte für alle interessierten Bürger dienen und dabei besonders der jungen Generation wichtige geschichtliche Zusammenhänge so objektiv wie möglich vermitteln.
Karl Homer: 20 Jahre Bundesbürger – Versuch einer Zwischenbilanz
Kürzlich saß ich am Computer und stöberte in alten Dateien. Dabei stieß ich auf eine Ausarbeitung, die ich „Innenansichten eines Neubundesbürgers“ genannt hatte. Darin hatte ich unter anderem die verfehlte Eigentumspolitik beklagt. Die Politik hatte sich auf die Kräfte des Marktes verlassen, dieser hatte nach seinen Gesetzen gehandelt, nämlich die zusätzliche Nachfrage aus Leistungsreserven in den alten Ländern befriedigt, anstatt den Osten in angemessenem Umfang mit Investitionen und Arbeitsplätzen zu bedenken. Investoren, die es dennoch versuchten, hatten es schwer.
