"Wem seine Freiheit und sein Recht nicht mehr ist, als seine Bequemlichkeit, der ist in jedem Falle ein armseliger Tropf!" Johann Heinrich Pestalozzi, 1746-1827, Schweizer Pädagoge und Sozialreformer

Erläuterungen zum Antrag betreffend die Errichtung und Gestaltung des Dokumentations- und Aufarbeitungs-Zentrums zur Geschichtsepoche 1945 bis 1990 im früheren Herrenhaus Plänitz / Neustadt-Dosse

Gutshaus Plänitz 2008 - Besichtigung

Ausgangslage und Begründung der Wahl des Standorts
Im 20. Jahr nach dem historischen Fall der Berliner Mauer, mit dem die deutsche Wiedervereinigung eingeleitet wurde, möchten engagierte Bürgerinnen und Bürger ein Zentrum der Erinnerung und Aufarbeitung schaffen.Hier sollen besonders die Geschehnisse und Schicksale am Beginn der deutschen Teilung 1945 sowie die geschichtlichen Ereignisse in den über vierzig Jahren der Existenz der DDR dargestellt und aufgearbeitet werden. Möglich wird dies gemacht mit den noch vorhandenen Zeitzeugnissen, Dokumenten , Beschreibungen und Bildern. Hierfür hat eine umfangreiche Vorarbeit stattgefunden, die u.a. mit der Schaffung einer Datenbank mit jetzt schon über 2000 Seiten ihresgleichen in Deutschland sucht und dazu beitragen wird, dem Vorhaben einen erfolgreichen Weg zu bahnen.

Bericht zum Aufbau eines Aufarbeitungs- und Dokumentationszentrums

Gutshaus Plänitz 1941

Zusammenfassung der Arbeit der

Fördergemeinschaft Recht und Eigentum (FRE)
zur Vorbereitung des Aufarbeitungs- und Dokumentationszentrums

"Forum zur Epoche der Boden-und Industriereform ab 1945"

im Zeitraum vom 30. April bis zum 20. Juli 2008

Verfall und Wandlung dörflicher Siedlungsstrukturen in der Prignitz durch Enteignung, Leerstand und Abriß nach 1945 – eine kritische Analyse von Torsten Foelsch

Überarbeitete Fassung eines Vortrags in Döllen am 17. Juni 2008 auf dem Forum „ Epoche der Boden- und Industriereform“ organisiert von FRE

Ca­the­ri­ne Wild­gans: Rechts­wid­ri­ge Ent­eig­nung von Bo­den­re­form­wirt­schaf­ten in der Zeit von 1951 bis 1990

Im­mer wie­der gibt es in der ver­mö­gens­recht­li­chen Pra­xis Strei­tig­kei­ten um die Re­sti­tu­ti­on von Bo­den­re­form­wirt­schaf­ten, die den Ei­gen­tü­mern auf un­ter­schied­li­che Wei­se ab­ge­nom­men und in Volks­ei­gen­tum über­führt wur­den. Grund­sätz­lich und im­mer mit Hil­fe der glei­chen Ar­gu­men­ta­ti­on, meist in Form von Text­bau­stei­nen, leh­nen die Äm­ter bzw. Lan­de­säm­ter zur Re­ge­lung of­fe­ner Ver­mö­gens­fra­gen die Re­sti­tu­ti­on der Sied­lun­gen ab.

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