Bodenreform-Schwarzbuch von Jürgen Gruhle
Der Autor verschiedener grundlegender Bücher und Veröffentlichungen zu Fragen der Enteignungen und vor allem der DDR-Zwangskollektivierung legt jetzt ein umfangreiches Gesamtwerk zur Geschichte von 1945 bis 1949 vor.
Mehrjährige intensive Recherche-Arbeit ist nun erfolgreich abgeschlossen zu einem ersten Abschluss gebracht worden, der zugleich weitere Vertiefung der Thematik auslösen wird. Jürgen Gruhle stellt Ergebnisse und Erkenntnisse, heraus,die bisher so noch nicht veröffentlicht wurden, korrigiert und ergänzt bisherige Darstellungen und auch viele Zahlen, und wird so zum Kompendium für die Wissenschaft wie alle Interessierten an Zeitzeugnissen und Klarstellungen.Diese umfängliche Arbeit fand statt in engster Zusammenarbeit zum einen mit der Aktionsgemeinschaft Recht und Eigentum (ARE) und zum anderen mit der Fördergemeinschaft Recht und Eigentum (FRE), München, die besonders die wissenschaftliche Aufarbeitung und Dokumentierung der Zeit 1945 bis 1989 und die Gestaltung des Zentrums in Plänitz bei Neustadt/ Dosse vorantreibt.
So ist ab jetzt die Dokumentation von Rang verfügbar, die im 20.Jahr nach dem Mauerfall eine bisher weitgehend "unterbelichtete" Seite der Aufarbeitung beleuchtet und einen überragenden Beitrag auch zur Würdigung der historischen, politischen und rechtlichen Fragen leistet und somit zugleich herausstellt: die bis heute ungelösten Fragen im wiedervereinigten Deutschland, was " Rechtsstaat" und die Wiedergutmachung angeht.
Pressstelle FRE
P.S. Mit dem Titelbild, einem der Propaganda-Hetzplakate der Kommunisten, wird deutlich gemacht, dass es bei der "Bodenreform" zunächst zwar auch um Umverteilung ging, dass es sich beim Vorgehen
gegen die "Junker", Großbauern und politische Gegner um eine Verfolgungs- und Strafaktion handelt, die den Opfern in Zukunft eine strafrechtliche Rehabilitierung nach dem "Strafrechtsrehabilitierungsgesetz" sicherstellen muss.
Weitere Informationen finden sie unter http://www.bodenreform-schwarzbuch.de/

